{"id":15507,"date":"2022-01-08T17:21:46","date_gmt":"2022-01-08T17:21:46","guid":{"rendered":"https:\/\/hopecapetown.org\/wp-sa\/?p=15507"},"modified":"2023-09-11T12:59:16","modified_gmt":"2023-09-11T12:59:16","slug":"2020-hope-cape-town-projekte-im-tygerberg-hospital","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/hopecapetown.org\/de\/2020-hope-cape-town-projekte-im-tygerberg-hospital\/","title":{"rendered":"2020 HOPE Cape Town Projekte im Tygerberg Hospital"},"content":{"rendered":"<p>Im Oktober\/November werden wir Ihnen unsere beiden Projekte im Tygerberg Hospital, HOPE to Home und HOPE for Babies, n\u00e4her vorstellen. Beide Projekte wurden auf Anfrage des Tygerberg Hospitals initiiert und werden in enger Zusammenarbeit mit den \u00c4rzten und dem medizinischen Personal des Tygerberg Hospitals durchgef\u00fchrt.<\/p>\n<p>Zum Auftakt m\u00f6chten wir Ihnen unsere \u00c4rztin Samukelisiwe Nyamathe, vorstellen, die die beiden Projekte betreut.<\/p>\n<p>Samukelisiwe Nyamathe wuchs im S\u00fcden von Johannesburg in einem kleinen Vorort namens Elandspark auf. Sie wurde von ihren Gro\u00dfeltern aufgezogen und besuchte sowohl die Grund- als auch die Oberschule in einem benachbarten Vorort. In ihrem letzten Schuljahr entschied sie sich f\u00fcr ein Medizinstudium in Kapstadt, sie schloss ihr Grundstudium an der Universit\u00e4t von Kapstadt ab und ging dann wieder zur\u00fcck nach Johannesburg.<\/p>\n<p>Danach absolvierte sie ihr medizinisches Praktikum im Far East Rand Hospital und ihr soziales Jahr im South Rand Hospital, beide Krankenh\u00e4user sind in Johannesburg. Danach arbeitete sie eine Zeit lang als Assistenz\u00e4rztin in einer Privatpraxis in Johannesburg, bevor sie zu Hope Cape Town kam. Anschlie\u00dfend absolvierte sie ein Diplom in \u00d6ffentlicher Gesundheit und schloss 2019 ihr Masterstudium in wissenschaftlicher Kindergesundheit ab.<\/p>\n<p><strong>Wolltest Du schon immer \u00c4rztin werden; hat Dich jemand, zu dieser Laufbahn inspiriert?<\/strong><\/p>\n<p>Ich kann mich nicht erinnern, wann ich die Entscheidung getroffen habe, \u00c4rztin zu werden, aber sie wurde weitgehend von meiner Gro\u00dfmutter beeinflusst, die zuf\u00e4llig an vielen chronischen Krankheiten litt und krank war, solange ich mich erinnern kann. Meine gro\u00dfe Leidenschaft ist es, den Menschen zu helfen und das f\u00fchrte mich zum Beruf des Arztes.<\/p>\n<p><strong>Wie hast Du den Posten bei HOPE Cape Town gefunden?<\/strong><\/p>\n<p>W\u00e4hrend ich in Johannesburg in einer Privatpraxis arbeitete, stie\u00df meine Mutter auf eine Anzeige mit der Stelle bei einer NGO in Kapstadt. Sie wusste, wie sehr ich meine Karriere in der Forschung weiter erkunden wollte, und es war eine ausgezeichnete Gelegenheit, in eine Stadt zur\u00fcckzukehren, die ich liebe.<\/p>\n<p><strong>Wie sieht Dein Arbeitsalltag aus?<\/strong><\/p>\n<p>Mein Tag beginnt gegen 5 Uhr morgens mit einem fr\u00fchen Morgengebet, Fr\u00fchst\u00fcck und der Vorbereitung auf die Arbeit.<\/p>\n<p>Montags verbringe ich im B\u00fcro, nehme an Meetings teil und erledige meine B\u00fcroarbeit. Dienstags bin ich in der Township-Klinik in Delft S\u00fcd. Hier arbeite ich gemeinsam mit 3 weiteren \u00c4rzten in der Kinderabteilung f\u00fcr Infektionskrankheiten.<\/p>\n<p>Mittwochs bin ich ebenfalls im B\u00fcro im Tygerberg Hospital, um mich mit dem HOPE to Home Team und den Mitarbeiterinnen von Hope for Babies zu treffen und die n\u00e4chste Woche vorzubereiten.<\/p>\n<p>Donnerstags arbeite ich mit den Patienten in der Neurologischen Kinderklinik des Tygerberg Hospitals gemeinsam mit Dr. Springer und Dr. Thomas.<\/p>\n<p>Freitags arbeite ich abwechselnd mit Dr. Ana Houston in der Township-Klinik in Delft; hier betreuen wir die HIV-positiven Kinder.<\/p>\n<p><strong>Was sind die Herausforderungen bei Deiner Arbeit?<\/strong><\/p>\n<p>Als Medizinerin war es eine ziemliche Herausforderung, als Projektbetreuerin f\u00fcr die beiden Projekte zu arbeiten. Ein Gro\u00dfteil der Aufgaben lag hier im Personal- und Verwaltungsbereich. Das war mein gr\u00f6\u00dfter Lernprozess.<\/p>\n<p><strong>Was sind oder waren die H\u00f6hepunkte bei Deiner Arbeit?<\/strong><\/p>\n<p>Ich hatte die Chance, an einem Forschungsprojekt mitzuarbeiten, das das Risiko einer HIV-Infektion heranwachsender M\u00e4dchen und junger Frauen beschrieb. Dabei interviewte ich Hunderte von Frauen im Tygerberg Krankenhaus und konnte einen Eindruck davon bekommen, wie junge Frauen sich in ihrem Umfeld zurechtfinden und auf die t\u00e4glichen Herausforderungen reagieren.<\/p>\n<p>Ich arbeite sehr gern mit den Kindern in den Township-Kliniken. Oft ist es schwierig, die n\u00f6tige Geduld aufzubringen, den Eltern ihre Verantwortung f\u00fcr das Wohlergehen ihrer Kinder verst\u00e4ndlich zu machen. Aber wenn man sieht, dass die Bem\u00fchungen fruchten und es dem Kind tats\u00e4chlich gut geht und die Familie optimistisch in die Zukunft schaut, dann wei\u00df ich, dass meine Arbeit es wirklich wert ist.<\/p>\n<p><strong>Was machen Sie in Ihrer Freizeit?<\/strong><\/p>\n<p>Ich bin gern in der Natur; w\u00e4hrend des Lockdowns habe ich die friedliche Kraft, der Natur sch\u00e4tzen gelernt. Ich lese mindestens zwei B\u00fccher pro Monat, eines mit meinem Buchklub und ein weiteres, das mich interessiert.<\/p>\n<p>Ich verbringe viel Zeit mit meinen Freunden und meiner Familie; ich liebe es zu reisen. Ich bin Mentorin f\u00fcr junge Frauen, die ihren Weg durchs Leben suchen.<\/p>\n<p><strong>Was ist Dein Lieblingsessen?<\/strong><\/p>\n<p>Zweifellos: Nudeln!<\/p>\n<p><strong>Was machst Du in Deiner Freizeit?<\/strong><\/p>\n<p>Lesen, Yoga, Gartenarbeit.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Im Oktober\/November werden wir Ihnen unsere beiden Projekte im Tygerberg Hospital, HOPE to Home und HOPE for Babies, n\u00e4her vorstellen. Beide Projekte wurden auf Anfrage des Tygerberg Hospitals initiiert und werden in enger Zusammenarbeit mit den \u00c4rzten und dem medizinischen Personal des Tygerberg Hospitals durchgef\u00fchrt. Zum Auftakt m\u00f6chten wir Ihnen unsere \u00c4rztin Samukelisiwe Nyamathe, vorstellen, &hellip;<\/p>\n","protected":false},"author":4,"featured_media":0,"comment_status":"closed","ping_status":"closed","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"footnotes":""},"categories":[115,104],"tags":[],"class_list":["post-15507","post","type-post","status-publish","format-standard","hentry","category-2020-de","category-archiv"],"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/hopecapetown.org\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/15507","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/hopecapetown.org\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/hopecapetown.org\/de\/wp-json\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/hopecapetown.org\/de\/wp-json\/wp\/v2\/users\/4"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/hopecapetown.org\/de\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=15507"}],"version-history":[{"count":2,"href":"https:\/\/hopecapetown.org\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/15507\/revisions"}],"predecessor-version":[{"id":15743,"href":"https:\/\/hopecapetown.org\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/15507\/revisions\/15743"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/hopecapetown.org\/de\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=15507"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/hopecapetown.org\/de\/wp-json\/wp\/v2\/categories?post=15507"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/hopecapetown.org\/de\/wp-json\/wp\/v2\/tags?post=15507"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}