{"id":15505,"date":"2022-01-09T17:21:03","date_gmt":"2022-01-09T17:21:03","guid":{"rendered":"https:\/\/hopecapetown.org\/wp-sa\/?p=15505"},"modified":"2023-09-11T12:58:30","modified_gmt":"2023-09-11T12:58:30","slug":"2020-hope-for-babys-gesundheitsarbeiterin-mariam-roelofse","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/hopecapetown.org\/de\/2020-hope-for-babys-gesundheitsarbeiterin-mariam-roelofse\/","title":{"rendered":"2020 HOPE for Babys \u2013 Gesundheitsarbeiterin Mariam Roelofse"},"content":{"rendered":"<p>Die \u00dcbertragung des HI-Virus von der Mutter auf das Kind ist der h\u00e4ufigste Infektionsweg hier in S\u00fcdafrika. Dies geschieht z. B. \u00a0w\u00e4hrend der Schwangerschaft, Geburt oder w\u00e4hrend des Stillens. Hope Cape Town hat aus diesem Grund im Jahr 2016 auf Anfrage des Tygerberg Hospitals das Projekt \u201eHOPE for Babys\u201c im Tygerberg Hospital initiiert. Mit dieser Arbeit verfolgen wir gemeinsam mit dem Tygerberg Hospital das gro\u00dfe Ziel: Die Anzahl der HIV-positiv geborenen Kinder auf 0 zu reduzieren.<\/p>\n<p>Wir m\u00f6chten Ihnen Mariam Roelofse, Gesundheitsarbeiter f\u00fcr das Projekt \u201eHOPE for Baby\u201c und ihre Arbeit n\u00e4her vorstellen.<\/p>\n<p>Mariam ist in Bontheuwel, einem Township in Kapstadt, aufgewachsen, ihre Kindheit war von Kriminalit\u00e4t, Gangs und Armut gepr\u00e4gt. Mariam hatte immer davon getr\u00e4umt, Lehrerin, \u00c4rztin oder Krankenschwester zu werden. Da sie das Abitur nicht bestanden hat, konnte sie sich somit nur eine Arbeit suchen. Diese fand sie in einer Schmuckfabrik, wo sie 5 Jahre arbeitete. Marian erkannte sehr bald, dass dies nicht ihre Leidenschaft war. Sie k\u00fcndigte ihren Job und beschloss, sich stattdessen um ihre Kinder zu k\u00fcmmern.<\/p>\n<p>W\u00e4hrend ihrer Zeit zu Hause beschloss sie, einen sechsmonatigen Ausbildungskurs zu absolvieren, den sie erfolgreich abschloss. Anschlie\u00dfend arbeitete sie ehrenamtlich im Centre for Disease Control (CDC) in Vangate (Zentrum f\u00fcr Krankheitskontrolle), in der N\u00e4he ihres Wohnortes.<\/p>\n<p>Danach zog sie mit ihrer Familie nach Bischof Lavis und fand Arbeit in der Township-Klinik in Bischof Lavis. Dort arbeitete sie zun\u00e4chst ehrenamtlich. Nach zwei Jahren bewarb sie sich auf die Stellenausschreibung von HOPE Cape Town und arbeitet seitdem als Gesundheitsarbeiterin f\u00fcr HOPE Cape Town. Bis heute ist Mariam seit 15 Jahren Teil der HOPE-Familie!<\/p>\n<p>Ein typischer Arbeitstag beginnt f\u00fcr Mariam um 7 Uhr morgens. Sie schaut zun\u00e4chst nach den Patienten und assistiert der diensthabenden Krankenschwester bei PCR-Tests (HIV-Tests f\u00fcr Babys). Mariam stellt sicher, dass alle M\u00fctter auf den Entbindungsstationen vor kurzem einen HIV-Test gemacht haben. Wenn das nicht der Fall ist, testet sie die Mutter und erkl\u00e4rt ihr warum das so wichtig ist. Sie versucht dabei eine Beziehung zu den M\u00fcttern aufzubauen und ihr Vertrauen zu gewinnen. Mariam erkl\u00e4rt den M\u00fcttern auch, was sie nach der Entbindung tun m\u00fcssen, um das Baby gesund zu erhalten.<\/p>\n<p>Teil ihrer Arbeit ist es, so viele Informationen wie m\u00f6glich von den M\u00fcttern zu erhalten, z. B. ob sie regelm\u00e4\u00dfig ihre Medikamente einnehmen, wie die Verh\u00e4ltnisse zu Hause sind etc.<\/p>\n<p>W\u00e4hrend der COVID-19-Pandemie f\u00fchlen sich viele M\u00fctter allein, da sie keinen Besuch empfangen d\u00fcrfen. Mariam versucht, diese L\u00fccke zu \u00fcberbr\u00fccken. Sie spricht mit den M\u00fcttern, gibt ihnen Informationen und Tipps zum Stillen und zur eigenen Gesunderhaltung; nur eine gesunde Mutter kann sich richtig um das Baby k\u00fcmmern und sicherstellen des es gesund aufw\u00e4chst.<\/p>\n<p>Mariam sagt: \u201eDer beste Teil meiner Arbeit ist das Feedback, das ich von den M\u00fcttern erhalte. Sie sind so dankbar f\u00fcr die Unterst\u00fctzung w\u00e4hrend des Krankenhausaufenthaltes und die Begleitung und Beratung, die sie von uns erhalten. Diese Dankbarkeit zeigt mir, wie wichtig unsere Arbeit hier in den Entbindungsstationen ist und macht mich als Mitarbeiterin von HOPE Cape Town wirklich stolz.<\/p>\n\t                <ul class=\"easy-image-gallery thumbnails-1 linked\">\r\n                    <li><a data-fancybox=\"gallery439\" href=\"https:\/\/hopecapetown.org\/wp-content\/uploads\/2022\/11\/IMG_7033-1.jpg\" class=\"eig-popup\" title=\"\" data-caption=\"\" target=\"_blank\"><i class=\"icon-view\"><\/i><span class=\"overlay\"><\/span><img decoding=\"async\" width=\"150\" height=\"150\" src=\"https:\/\/hopecapetown.org\/wp-content\/uploads\/2022\/11\/IMG_7033-1-150x150.jpg\" class=\"attachment-thumbnail size-thumbnail\" alt=\"\" \/><\/a><\/li><\/ul>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Die \u00dcbertragung des HI-Virus von der Mutter auf das Kind ist der h\u00e4ufigste Infektionsweg hier in S\u00fcdafrika. Dies geschieht z. B. \u00a0w\u00e4hrend der Schwangerschaft, Geburt oder w\u00e4hrend des Stillens. 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