HOPE Cape Town intern
Am 12. September 2011 wird Noëline de Goede ihre Arbeit als neue Direktorin für die HOPE Cape Town Association aufnehmen. Ein herzliches Willkommen im Namen des gesamten Teams!
Wir freuen uns drei neue Mitarbeiterinnen in unserem Team willkommen zu heißen. Seit dem 1. April arbeitet Avril Toeloe als Gesundheitsarbeiterin in der Gemeinde Wesbank. Nombulelo Kama und Eva Coetzee sind seit dem 15. April als Gesundheitsarbeiterinnen in Durbanville und der assoziierten Klinik in Fisantekraal angestellt.
Ab März 2011 wird HOPE Cape Town eine(n) Gesundheitsarbeiter(in) in Wesbank anstellen, eine Gemeinde die unmittelbar an Delft angrenzt und stark von HIV und Tuberkulose betroffen ist. Eine neue Gruppe von GesundheitsarbeiterInnen wird zudem in Kürze mit ihrem Kurs in “HIV & AIDS Pflege und Beratung” durch die UNISA (Universität von Südafrika) beginnen.
Derzeit arbeiten drei Praktikantinnen bei uns, die ihre wertvolle Zeit spenden, um auf der Ithemba Kinderstation und in unseren anderen Projekten mitzuhelfen. Vielen Dank, Jutta, Ulla und Kathrin für Eure geschätzte Mitarbeit.
Am 21. Januar 2011 wurde die Jahreshauptversammlung von HOPE Cape Town abgehalten. Der Jahresbericht 2009/2010 wurde akzeptiert und ist nun als Download auf unserer Webseite unter folgendem Link verfügbar: downloads. Pfarrer Wim Lindeque aus der Gemeinde Manenberg wurde als neues Mitglied in den HOPE Cape Town Vorstand gewählt.
HOPE Cape Town Bankverbindung 2010
Wie im Newsletter 4/2009 berichtet, hat HOPE Cape Town ab sofort ein eigenes exklusives Konto in Deutschland, auf das Spenden eingezahlt werden können. Jeder Spender kann auf Wunsch eine vom deutschen Finanzamt anerkannte Spendenbescheinigung bekommen, um gespendete Beträge steuerlich absetzen zu können.
Auch das Spendenkonto des Katholischen Auslandssekretariates bleibt weiterhin bestehen und kann für Zuwendungen an HOPE Cape Town genutzt werden.
Wenn Sie HOPE Cape Town in Deutschland unterstützen möchten, können Sie dies über folgende Bankverbindungen tun:
Katholisches Auslandssekretariat
Dresdner Bank Köln
BIC: DRESDEFF370
Kto. Nr. 211 402 100
Verwendungszweck: HOPE Kapstadt
IBAN: DE72370800400211402100
oder
HOPE-Kapstadt-Stiftung
Bank für Sozialwirtschaft Köln
Konto 82 69 500
SWIFT/BIC BFSWDE33XXX
IBAN DE15 3702 0500 0008 2695 00
BLZ 370 205 00
Die Geschichte der ersten 10 Jahre von HOPE Cape Town.
Wir legen unseren Schwerpunkt weiterhin auf HOPE to Home und treffen heute Sonia Daniels, Care & Support Koordinatorin für HOPE Kapstadt. Sonia ist für ihre temperamentvolle und freundliche Art im Tygerberg-Krankenhaus bekannt und gehört seit 10 Jahren zur Familie von HOPE Cape Town!
Aufgewachsen in Bokmakierie, einem kleinen Vorort von Kapstadt, arbeitete Sonia zunächst 27 Jahre ihres Lebens in einer deutschen Textilfabrik, wo sie eine zentrale Rolle beim Entwurf verschiedener Kleidungsstücke und bei der Kontaktpflege mit internationalen Kunden spielte. Sie liebte ihre Arbeit dort und besonders, dass sich alle sehr nahestanden. Vom Management über die Reinigungskräfte bis hin zu den allgemeinen Angestellten - alle waren wie eine große glückliche Familie. Leider musste die Fabrik nach 60 Jahren Betriebszeit aufgrund eines Konjunkturtiefs schließen, was für Sonia ein sehr trauriger Moment in ihrem Leben war, denn die einstige "Familieneinheit" gab es von nun an nicht mehr.
Während ihrer Arbeitslosigkeit engagierte sich Sonia stark in der Kirche, der sie angehörte. Es gefiel ihr, mit anzupacken, wo immer es nötig war. Sie liebte vor allem den Umgang mit älteren Menschen, Kindern und Jugendlichen. Sie entwickelte eine Leidenschaft für Menschen und wollte etwas in deren Leben verändern. Sonia begann davon zu träumen, eines Tages in einem Krankenhaus zu arbeiten und den Menschen dort helfen zu können - wer hätte gedacht, dass dieser Traum Wirklichkeit werden würde?
Im Jahr 2007 unterzog sich Sonia einer kleineren Operation. Während dieser Zeit im Krankenhaus fragte ihr Chirurg, der von ihrer Arbeitslosigkeit wusste, ob sie schon Pläne für die Zeit nach ihrer Entlassung habe. Er fragte sie außerdem, ob sie gerne mit Kindern im Krankenhaus arbeiten möchte. Obwohl Sonia eigentlich begeistert war, zögerte sie jedoch am Anfang und wollte es sich erst noch einmal überlegen. Sie bewarb sich dann auf eine Stelle als Teamsekretärin bei HOPE Cape Town. Im Laufe der Jahre nahm sie an verschiedenen Fortbildungen und Kursen zu HIV-Programmen teil und wuchs so in die Rolle der Care & Support Koordinatorin hinein.
Sonias Aufgabe ist es, sicherzustellen, dass Mütter die notwendige Unterstützung erhalten und dass ihre Anliegen dem zuständigen Arzt mitgeteilt werden. Die Ärzte in den Krankenhäusern kümmern sich hauptsächlich um die Bedürfnisse der Babys (Patienten), obwohl es für die Mütter wichtig ist, im Namen ihres Kindes zu sprechen, was in einigen Fällen aufgrund von Sprachbarrieren jedoch leider nicht möglich ist. Das HOPE-Personal dagegen ist in der Lage, diese Barrieren zu überwinden und kann mit den Müttern kommunizieren, Probleme klären und dem Arzt für weitere Interventionen Bericht erstatten. Erweist sich die Situation als zu kompliziert oder fällt nicht in ihren Zuständigkeitsbereich, wird an einen Sozialarbeiter zur weiteren Verfolgung abgegeben. Es ist wichtig, dass die Ärzte über diese Informationen verfügen, und wir sorgen dafür, dass dies geschieht.
Zu meinen größten Herausforderungen gehört es, mich um todkranke Kinder zu kümmern, die keine Überlebenschance haben. Auf der anderen Seite wird man immer wieder belohnt, wenn man sieht, wie sich das Leben der Menschen durch unsere Leidenschaft und Hingabe verändert.
Eine der größten Herausforderungen in der Behandlung von HIV bei Kindern ist heute die Beibehaltung der Versorgung von Patienten, die eine antiretrovirale Behandlung (ART) begonnen haben. HOPE to Home ist ein Projekt am Tygerberg-Krankenhaus, das Kindern und ihren Betreuern dabei helfen soll, den Übergang zwischen einer stationären Behandlung auf der Station des Tygerberg-Krankenhauses und einer ambulanten Behandlung in der lokalen Klinik / zu Hause zu schaffen. Heute treffen wir eine der Mitarbeiterinnen von HOPE to Home, die ihre Erfahrungen mit uns teilt.
Eva Coetzee, Mutter von 2 Kindern, wuchs auf einer Farm in der Nähe von Malmesbury bei Kapstadt auf. Das Leben war nicht leicht für sie, denn sie verlor ihre Mutter im Alter von 12 Jahren. Ohne den primären "Brotverdiener" war es für die Familie von nun an äußerst schwierig. Als Zweitjüngste von vier Geschwistern mussten sie Wege finden, um zu überleben. Sie entschieden sich, am Wochenende auf Hühnerfarmen zu arbeiten, um Nahrung und Kleidung kaufen zu können. Dies funktionierte eine Weile, bis Eva beschloss, die Schule während der 11. Klasse abzubrechen.
Im Jahr 2010 zog sie nach Santekraam bei Durbanville, in der Hoffnung, etwas Besseres zu finden und begann auf einer Weinfarm zu arbeiten. Es war ihr wichtig, dass ihr jüngster Bruder weiter zur Schule gehen konnte, daher unterstützte sie ihn finanziell. Sie begann ehrenamtlich in Kliniken zu arbeiten, half bei einfachen administrativen Tätigkeiten mit und fand sich einige Monate später im Grace Fellowship Zentrum als häusliche Pflegekraft wieder. Obwohl sie keine Erfahrung und keinen Schulabschluss hatte, erkannte man ihr Potenzial und machte sie zu einer der Besten! Was sie am meisten an ihrer Rolle als Pflegekraft liebte, war die Tatsache, dass sie auf Menschen mit lebensbedrohlichen Krankheiten traf und sie durch ihre schwierige Zeit begleiten konnte. Obwohl es auf der einen Seite ein tolles Gefühl sein kann, die Fortschritte eines Patienten zu sehen, ist es auf der anderen Seite ebenso traurig, zu beobachten, wie sich der Zustand eines Patienten plötzlich zum Schlechten wendet und er stirbt.
Im Jahr 2011 bewarb sie sich dann um eine Stelle als Gesundheitsarbeiterin bei HOPE Cape Town. Zuerst war sie aufgrund ihrer mangelnden Erfahrung voller Zweifel, glaubte aber, wenn es Gottes Wille sein sollte, würden sich die Türen öffnen - was sie auch taten! Eva liebt ihre Arbeit, besonders den Umgang mit Menschen. Ihr typischer Arbeitstag im Büro beginnt jeden Morgen um 7 Uhr. Sie geht zunächst durch die Stationen und überprüft, ob Mütter und Babys HIV ausgesetzt waren. Sie ist die Verbindungsperson zwischen Patienten und Arzt und sorgt dafür, dass alles in Akten vermerkt wird.
In einigen Fällen, insbesondere wenn sich mehr als ein Patient auf der Station befindet, kann es schwierig sein, mit den Patienten über ihren HIV-Status zu sprechen, da das Stigma immer noch ein Problem ist und immer bleiben wird. Es gibt jedoch die Möglichkeit, Beratungsräume zu nutzen, in denen die Situation unter Wahrung der Privatsphäre besprochen werden kann. Es ist wirklich ermutigend zu sehen, wie sich Patienten einem gegenüber öffnen und um ein Gebet bitten. Eva glaubt, dass es leicht ist, einen Durchbruch zu erzielen, wenn man eine gute Beziehung zu diesen Patienten aufbaut und ihr Vertrauen gewinnt, um so die Ursache ihrer schwierigen Lebensumstände zu ergründen.
Zu den größten Herausforderungen für mich gehört es, Kinder leiden zu sehen. Aber zu den schönsten Momenten für mich gehört es auch, jemandem ein Lächeln ins Gesicht zaubern zu können!

E-Mail: info@hopecapetown.org
Tel Campus Südafrika: +27 21 001 2175
Tel Büro Deutschland: +49 171 1131972
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